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BLACK's aktuelle CD

kann direkt per Email an info@der-black.de bestellt werden.

Getreu dem Goethe-Wort “Wer vieles singt, wird manchem etwas singen” enthält die CD zehn Lieder für so gut wie jeden Geschmack. Weitere Infos zu den Liedern und alle Texte (durch Anklicken der Titel) sind weiter unten zu finden. Hier gibt es den offiziellen Pressetext.

CD 2014

“DER BLACK” ÜBER SEINE NEUEN SONGS:

Die CD beginnt mit “HANDWERK ADJÖ”. Es ist ein melancholischer Abgesang auf altehrwürdige Handwerks-berufe, die im Begriff stehen von den Backenzähnen des Fortschritts zermalmt zu werden. Zum Beispiel der “Zwecken-Schrecker” und der “Britzel-Schnitzler”.

Im Song “AM STRANDE GESTRANDET” werden Freunde des Maritimen höchste Verwöhnung finden. Geballte Poesie und nie zuvor gesehene Soundeffekte zeigen Salzwasser in seiner wohl dramatischsten Erscheinungsform!

DA LÄUFT WAS AUS DEM RUDER” ist ein Protestsong, der eine erlesene Auswahl sozialer Mißstände gnadenlos in den Fokus schubst und das Zeug dazu hat, unsere Welt nachhaltig zu retten. Doch bitte rechnen Sie damit nicht vor Mitte November!

Wer Berge mag wird “ALPHORN-ALARM” lieben! Mit fröhlichen Klängen entführt er uns weit über die Baumgrenze hinauf und preist die majestätische Welt der Berge mitsamt ihrer Insassen. Ein echter Almdudler!

Den Song “DIE JAGD IST AUS” reicht Der Black als musikalisches Leckerli den Liebhabern des Fachbereichs “Wald, Wild und Gewölle”. Er beschreibt den festlichen Ausklang einer Treibjagd mit verblüffenden Kollateralschäden.

DAT HAMMER UNS VERDIENT” erschallt als Hymne auf Sachen, die unser Leben bereichern. Zum Beispiel Wellness-Wochenenden und Navi-Systeme mit Sprachfehlern.

Der “DSCHUNGEL-KÄMP-SONG” wendet sich an Abenteuernaturen mit schwachen Nerven. Sie erleben eine Promi-Dschungel-Therapie nur mit den Ohren, also ohne die Bilder menschlichen Elends mit ansehen zu müssen.

Vielpfotige Fauna birgt “SIND SO BLÖDE VIECHER”. Der Titel ist selbstverständlich blanke Ironie und der Song in Wahrheit eine in Reggae-Rhythmen gegossene Liebeserklärung an alles, was da Flügel, Flossen oder Flöhe hat.

MIT AIR REIHER FLIEGST DU HIGHER” ist ein gesungener Billigflugsimulator. Er schildert sämtliche Glücksmomente einer Luftraumbeförderung im Niedrigpreissegment. Fliegen Sie einen Looping der Emotionen und gelangen Sie zu der Erkenntnis: Das höchste der Gefühle ist die Flugangst!

Große Emotionen auch beim “TALKSHOW-RAP”, der den Schlussakzent setzt. Im Mittelpunkt Moderator Günni Brabbel bei investigativen Fließbandgesprächen mit herrlich durchgeknallten Problem-Gästen.

Mögen Ihnen diese Lieder mindestens so viel Vergnügen bereiten wie mir !!!

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An der CD haben mitgewirkt:

Der Black: Gesang, Gitarre + Melodien
Meinolf Bauschulte: Arrangements + Produktion
Klaus De Rottwinkel: Songtexte + Zupfinstrumente
Coverdesign: Regine Rottwinkel, Fachwork-Graphik

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Weihnachtslieder mit Jürgen von der Lippe

Kerzilein

Jürgen von der Lippe und Klaus De Rottwinkel wollten ihren Beitrag zum Fest des Jahres leisten und haben dafür ein keineswegs zu Herzen gehendes Geschenkbuch verfasst. 24 Törchen werden auditiv geöffnet und hinter jedem steckt eine nicht ganz holde Weihnachtssüßigkeit. Black singt drei Weihnachtslieder gemeinsam mit Jürgen von der Lippe.

 

CD "Meschugge"

 

Die CD Meschugge jetzt direkt bei Conträr bestellen

Infos über Black und Pit Klein:

Lothar Black Lechleiter, geboren 1942 in Stallupönen (Ostpreußen), findet mit seiner Familie nach langen Jahren in Flüchtlingslagern ein neues Zuhause in Neuss. Den “Marjallchen Dialekt” seiner Heimat hat er nie vergessen. Nach Volksschule und Dreherlehre schließt er sich der “Spielschaar Burg Waldeck” an und zieht mit ihr als knapp Zwanzig- jähriger über anderthalb Jahre lang singend und Theater spielend durch fast ganz Südamerika. Dann treibt Iihn der Ernst des Lebens nach Berlin: Fachhochschulreife nachholen, Ingenieursstudium beginnen. Schon 1964 aber fällt er wieder als Sänger auf - mit den “Pontocs” auf dem legendären ersten Waldeck Festival. Bald lernt er Wolfgang “Schobert” Schulz kennen, der schon seit ein paar Jahren mit seinem Schulkameraden Reinhard Mey und einem der Gründer des Waldeck Festivals Peter Roland auftritt. Schobert und Black merken schnell das die Chemie zwischen ihnen stimmt und beschließen als "Schobert und Black" von der Musik zu leben. Mit einem umjubelten Auftritt auf der Burg Waldeck fängt es 1966 an; 1967 kommt die erste LP (“Die singenden Bärte”), bis zur Abschiedstournee 1985 folgten über 20 weitere, dazu an die tausend Auftritte kleinen Clubs, großen Hallen und in allen deutschsprachigen Sendern, sowie im holländischen Rundfunk. Im ZDF gestalten sie zwei eigene Kindersendungen. Black arbeitet danach lange im Verlagsgeschäft, verliert aber nie den Kontakt zur Szene und zu den Freunden aus der Liedermacherzeit. Einer von ihnen Pit Klein, der an den Liedern dieser CD großen Anteil hat. Black ist wieder da !
Pit wurde als Peter 1940 in Köln geboren. Kindheit, Pubertät und Jugend dortselbst. Messdiener im hohen Dom, mittelreifer Abgang vom humanistischen Gymnasium. Versicherungskaufmann. Grauenhaftes Dilettieren auf Geige und Klarinette. Weniger dämlich als Laienschauspieler beim Kleinen Theater (Werkbühne Bayer Leverkusen). 1963/64 entschloß sich Klein, Rundfunkjournalist zu werden - und hatte Glück. Über den Jugendfunk des SDR in Karlsruhe, den DLF in Köln, den SWF in Baden Baden und Korrespondententätigkeiten in Madrid und Athen diente er sich zum Chefreporter Kultur beim SDR/SWF Fusionsgebilde SWR im Programm SWR2 hoch und konnte den Folgen der Fusion in den zunächst vorgezogenen mittlerweile aber staatlich gewährten Ruhestand kommen.

"Artikel von Frank Becker (aus "Musenblätter" Chanson, Musik der Welt)

"Fast wie anno dazumal - Der Black ist wieder da! (Bitte weitersagen)

"Weitersagen"
ist CD des Monats
Mai 2011 in der Liederbestenliste

Als der Black Anfang der 70er mit seinem alter ego Schobert (Sie wissen schon, Schobert & Black) ein Konzert in der Wuppertaler Schwimmoper gab, war ich als Freund der Liedermacherszene natürlich dabei. Da kamen wir hinter den Kulissen das erste Mal ins Gespräch. Als wir den großen Hanns Dieter Hüsch, einen alten Freund und Weggefährten von Schobert & Black, am 11. Dezember 2005 in Moers zu Grabe trugen und dann wieder am 10. Mai 2009 bei der Einweihung eines Gedenksteins zu Ehren von HDH in Windeck trafen wir uns wieder und hatten viel von "damals" zu erzählen. Der Black, der ja eigentlich Lothar Lechleiter heißt, ist heute grau geworden, genau wie ich, die schwarze Mähne ist einem Haarkranz ähnlich dem meinen gewichen, und beim Notenlesen sitzt auf dem Nasenrücken eine Halbbrille - wie bei mir. Geblieben aber sind die Fröhlichkeit in seinen Augen und die Lachfalten drumherum. Geblieben ist auch der sarkastische Humor, mit dem er 2008 mit dem ersten Solo-Album "Meschugge" seit "Schobert & Black" noch einmal losgelegt hat. Das hatte Erfolg. Deshalb ist jetzt ist ganz aktuell ein weiteres Album da - und das heißt "Weitersagen". Mach ich hiermit gerne.

Sein unvergessener Partner Wolfgang "Schobert" Schulz aus den wundervollen Liedermacherzeiten zwischen 1967 und 1979, als HDH, Ulrich Roski, Hannes Wader, Franz-Josef Degenhardt, Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Knut Kiesewetter, Inga & Wolf nicht zu vergessen und etliche andere Barden mehr durch die Lande zogen, ist schon 1992 gestorben. Lange hat der Black gezögert, jetzt ist er wieder da - und solo noch genauso präsent wie damals im Duo. Überwiegend Pit Klein hat ihm für die neuen Aufnahmen viele typische Texte auf den Leib geschrieben, der Black hat die Musik dazu gemacht und überzeigt natürlich auch an der Gitarre wie einst. Man erkennt ihn sofort wieder, und wenn auch gelegentlich etwas mehr Ernst und Politik in die Lieder eingezogen ist, bleiben doch der Humor und der satirische Biß. Nur zwei Textstellen seien beispielhaft zitiert:
"Alle Lieder sind gesungen,/alle Glocken längst verklungen,/ Klassenfeinde umgebrungen./wie die Alten so die Jungen./..." (aus "Meschugge/Grundsätzliches")  und
"Man müßte/eine große Bank berauben,/man müßte an das Gute, drin im Menschen glauben,/man müßte neu die Welt zusammenschrauben,/man müßte Weine keltern, nur aus Trauben." (aus "Weitersagen/Was man müßte")
Da ist er wieder - und noch, der alte Geist der Liedermacher.

Übrigens: mit einem, dem letzten Stück von "Meschugge", nämlich Carl Michael Bellmans "Nota bene" wecken Der Black und Pit Klein heftige Begierden. Bellman-Texte gehören zum Feinsten, wir wissen es aus den Interpretationen von Harald Juhnke, Manfred Krug, Hannes Wader und Dieter Süverkrüp (bei Conträr). Längst verdienten sie eine erneute Renaissance. Der Black und Pit Klein haben mit ihrer "zweisprachigen" Fassung ein köstliches Signal gegeben. Davon bitte mehr!

Der Black - "Meschugge", © 2008 Conträr Musik  - 14 Titel, Gesamtzeit:  52:12
Der Black - "Weitersagen", © 2011 Conträr Musik  -  15 Titel, Gesamtzeit:  43:13

Beiden Alben liegen umfangreiche Booklets mit sämtlichen Texten und vielen Fotos bei.
Es gibt bei Conträr auch noch andere CDs vom Black, die ersten beiden Alben von Schobert & Black ("Die singenden Bärte"/"Deutschland oder was beißt mich da") auf einer CD - von Black, Pit Klein und Fritz Graßhoff ("Hört mal her, Ihr Zeitgenossen") und von Schobert und Black mit Hanns Dieter Hüsch ("Gesellschaftsabend 2" - ein Klassiker!).

 

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